Das
Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen vom
17. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2586, 2666), das zuletzt durch Artikel
8 des Gesetzes vom
8. Juli 2014 (BGBl. I S. 890) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
- 1.
- In § 21 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 werden nach dem Wort „Gewaltschutzssachen" die Wörter „und in Verfahren nach dem EU-Gewaltschutzverfahrensgesetz" eingefügt.
- 2.
- In § 49 Absatz 1 werden nach den Wörtern „§ 1 des Gewaltschutzgesetzes" die Wörter „und in Verfahren nach dem EU-Gewaltschutzverfahrensgesetz" eingefügt.
- 3.
- Die Anlage 1 (Kostenverzeichnis) wird wie folgt geändert:
- a)
- Der Vorbemerkung 1.3.2 wird folgender Absatz 3 angefügt:
„(3) Für Verfahren über Bescheinigungen nach Abschnitt 3 Unterabschnitt 2
EUGewSchVG bestimmen sich die Gebühren nach Teil 1 Hauptabschnitt 7."
- b)
- Nach der Überschrift von Teil 1 Hauptabschnitt 7 wird folgende Vorbemerkung 1.7 eingefügt:
„Vorbemerkung 1.7:
In Verfahren nach dem EUGewSchVG, mit Ausnahme der Verfahren über Bescheinigungen nach Abschnitt 3 Unterabschnitt 2 EUGewSchVG, bestimmen sich die Gebühren nach Teil 1 Hauptabschnitt 3 Abschnitt 2."
- c)
- In Nummer 1711 wird die Angabe „§ 57 AVAG oder § 48 IntFamRVG" durch die Angabe „§ 57 AVAG, § 48 IntFamRVG oder § 14 EUGewSchVG" ersetzt.
Artikel 2 G. v. 17.12.2008 BGBl. I S. 2586, 2666; zuletzt geändert durch Artikel 14 G. v. 15.07.2024 BGBl. 2024 I Nr. 237
V. v. 31.08.2015 BGBl. I S. 1474; zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 3 G. v. 30.06.2017 BGBl. I S. 2147