Der Erdölbevorratungsverband kann vorübergehend folgende geringere Mengen an Erdölerzeugnissen, als nach dem
Erdölbevorratungsgesetz vorgeschrieben ist, halten:
- a)
- Ottokraftstoff im Umfang von 84.000 Tonnen Rohöläquivalent,
- b)
- Dieselkraftstoff im Umfang von 180.000 Tonnen Rohöläquivalent,
- c)
- Flugturbinenkraftstoff im Umfang von 67.000 Tonnen Rohöläquivalent.
Diese Rechtsverordnung wird nach
§ 12 Absatz 1 Satz 4 des Erdölbevorratungsgesetzes wie folgt beschränkt:
Hinsichtlich Ottokraftstoff und Dieselkraftstoff auf Vorratslager im Regierungsbezirk Köln (Land Nordrhein-Westfalen), in den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg und im Regierungsbezirk Unterfranken (Freistaat Bayern).
Hinsichtlich Flugturbinenkraftstoff auf Vorratslager in Flörsheim am Main (Main-Taunus-Kreis), Frankfurt am Main-Flughafen, Gelsenkirchen, Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau), Hünxe (Kreis Wesel), Köln-Godorf, Wesseling (Rhein-Erft-Kreis), Raunheim (Kreis Groß-Gerau), Speyer und Rheinau-Honau (Ortenaukreis).