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Änderung Artikel 10 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche vom 01.05.2025
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Artikel 10 a.F. (alte Fassung) in der vor dem 01.05.2025 geltenden Fassung | Artikel 10 n.F. (neue Fassung) in der am 01.05.2025 geltenden Fassung durch Artikel 2 G. v. 11.06.2024 BGBl. 2024 I Nr. 185 |
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(Textabschnitt unverändert) Artikel 10 Name | |
(Text alte Fassung) (1) Der Name einer Person unterliegt dem Recht des Staates, dem die Person angehört. (2) 1 Ehegatten können bei oder nach der Eheschließung gegenüber dem Standesamt ihren künftig zu führenden Namen wählen 1. nach dem Recht eines Staates, dem einer der Ehegatten angehört, ungeachtet des Artikels 5 Abs. 1, oder 2. nach deutschem Recht, wenn einer von ihnen seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat. 2 Nach der Eheschließung abgegebene Erklärungen müssen öffentlich beglaubigt werden. 3 Für die Auswirkungen der Wahl auf den Namen eines Kindes ist § 1617c des Bürgerlichen Gesetzbuchs sinngemäß anzuwenden. (3) 1 Der Inhaber der Sorge kann gegenüber dem Standesamt bestimmen, daß ein Kind den Familiennamen erhalten soll 1. nach dem Recht eines Staates, dem ein Elternteil angehört, ungeachtet des Artikels 5 Abs. 1, | (Text neue Fassung) (1) Der Name einer Person unterliegt den Sachvorschriften des Staates, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. (2) 1 Ehegatten können bei oder nach der Eheschließung durch Erklärung gegenüber dem Standesamt ihren künftig zu führenden Namen nach dem Recht eines Staates wählen, 1. dem einer von ihnen angehört oder 2. in dem einer von ihnen seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. 2 Nach der Eheschließung abgegebene Erklärungen müssen öffentlich beglaubigt werden. (3) 1 Der Inhaber der elterlichen Sorge kann durch Erklärung gegenüber dem Standesamt bestimmen, dass ein Kind den Namen erhalten soll 1. nach dem Recht des Staates, dem ein Elternteil oder das Kind angehört, |
2. nach deutschem Recht, wenn ein Elternteil seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, oder 3. nach dem Recht des Staates, dem ein den Namen Erteilender angehört. 2 Nach der Beurkundung der Geburt abgegebene Erklärungen müssen öffentlich beglaubigt werden. | |
(4) 1 Im Übrigen kann eine Person durch Erklärung gegenüber dem Standesamt für ihren Namen das Recht des Staates wählen, dem sie angehört. 2 Die Erklärung muss öffentlich beglaubigt werden. (5) 1 Artikel 5 Absatz 1 findet bei der Rechtswahl keine Anwendung. 2 Für die Auswirkungen der Wahl nach Absatz 2 oder 4 auf den Namen eines Kindes ist § 1617c des Bürgerlichen Gesetzbuchs sinngemäß anzuwenden. | |
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