Auf Grund des §
266 Absatz 7 Satz 1 Nummer 5 und 6 in Verbindung mit §
272 Absatz 4 Satz 1 des
Fünften Buches Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung -, von denen §
266 Absatz 7 Satz 1 Nummer 5 durch Artikel 1 Nummer 53 Buchstabe b Doppelbuchstabe cc des Gesetzes vom
23. Juni 1997 (BGBl. I S. 1520) und § 272 Absatz 4 Satz 1 durch Artikel
1 Nummer 14b Buchstabe b des Gesetzes vom
15. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2426) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Gesundheit:
Nach §
41 Absatz 4 der
Risikostruktur-Ausgleichsverordnung vom
3. Januar 1994 (BGBl. I S. 55), die zuletzt durch Artikel
2 der Verordnung vom
4. Juni 2010 (BGBl. I S. 753) geändert worden ist, wird folgender Absatz 4a eingefügt:
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„(4a) Unterschreitet die Höhe der nach Absatz 3 ermittelten Zuweisungen nach §
33c Absatz 2 die entsprechenden monatlichen Zuweisungen im Jahresausgleich für das Ausgleichsjahr 2009, wird der an den Gesundheitsfonds zu zahlende entsprechende Unterschiedsbetrag abweichend von §
39 Absatz 3a Satz 3 im Jahr 2011 in zwölf gleichen Teilbeträgen fällig, und zwar jeweils zum ersten Bankarbeitstag eines Monats. Auf Antrag einer Krankenkasse kann das Bundesversicherungsamt die Teilbeträge nach Satz 1 abweichend festlegen, wenn ansonsten nachweislich die Zahlungsfähigkeit der Krankenkasse gefährdet wäre. §
39 Absatz 3a Satz 6 gilt nicht."
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung*) in Kraft.
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- Anm. d. Red.: Die Verkündung erfolgte am 11. November 2010.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Der Bundesminister für Gesundheit
Philipp Rösler